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Die Berliner
Kulturveranstaltungs-GmbH (BKV) mit Sitz im Podewils’schen Palais
in
Berlin-Mitte, Klosterstraße 68, ist gemeinnütziger
Träger kultureller
Einrichtungen, Projekte und Festivals
des Landes Berlin, betreut Aktivitäten
des Internationalen Kulturaustausches und übernimmt Service- und
Vernetzungsfunktionen für unterschiedliche Kulturprojekte.
Seit 1.
August 2006
ist Moritz van Dülmen neuer Geschäftsführer der BKV und
trägt damit die
konzeptionelle Gesamtverantwortung für einen
Neustrukturierungsprozess, in
dessen Verlauf die Gesellschaft in eine gemeinsame Struktur mit dem Museumspädagogischen Dienst Berlin
(MD) überführt wird. Diese Zusammenführung
von BKV und MD hat der Hauptausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses
am 5.
April 2006 endgültig
beschlossen.
Der geplante gesamtstädtische Kulturdienstleister ist in dieser
Form ein
bundesweites Novum. Der MD und die BKV werden im Firmenmantel der BKV,
d.h.
unter dem Dach einer gemeinnützigen landeseigenen GmbH, zusammengeführt. Die Gesellschaft wird
nicht
nur alle bisherigen Aufgaben und Dienstleistungen von MD und BKV
fortführen,
sie wird zudem die interdisziplinäre Vernetzung von
Stadtkulturprojekten
stärken, kulturelle Angebote der Stadt für unterschiedliche
Zielgruppen adäquat
aufbereiten, den interkulturellen Dialog befördern sowie neue
Allianzen und
Kooperationsfelder für die Kultur initiieren und entwickeln
(Kultur und
Bildung, Kultur und Stadtentwicklung etc.).
Bekannte
Angebote und Dienstleistungen
beider Einrichtungen sind bis dato u.a.:
Lange
Nacht der Museen, MD Infoline und
zentrales Führungsnetz für die Berliner Museen,
Museumsjournal, Europäischer
Monat der Fotografie (2004 und 2006) Dachkampagne für das
gemeinsame
Kulturprojekt von Berlin und Brandenburg Preußen
2001 – Facetten einer Epoche, Ausstellungsprojekte wie Bernhard Heisig – Die Wut der Bilder (2005 im Martin-Gropius-Bau), Administration
von Festivals wie Tanz im August – Internationales Tanzfest
Berlin, transmediale
– festival for art and digital culture und
Kulturaustauschprojekte
wie Metropolenprojekt
Berlin – Buenos Aires
(2004), Urban
Art Stories / Kopenhagen – Berlin – Malmö
(2004/2005). Die
BKV betreibt zwei Spielstätten: die Schaubude –
Puppentheater Berlin und den Spielbetrieb im Podewils’schen
Palais (zur Zeit
bespielt der Verein tesla im Auftrag der BKV das Haus).
Das
breite Leistungsspektrum war und
bleibt möglich, weil MD und BKV seit vielen Jahren
in
stadtweite Partnerschaften
eingebunden sind, mit dem Bund, den Bundesländern und
internationalen Partnern
kooperieren.
Der
1980 gegründete MD hat seinen
pädagogischen Ansatz über die Jahre erheblich erweitert.
Inzwischen sind
Veranstaltungsorganisation und Serviceleistungen seine
Hauptkompetenzen. Die
BKV wurde 1991 als Trägergesellschaft für Einrichtungen und
Veranstaltungen
Ost-Berlins gegründet. In den 90ern organisierte sie viele
Kulturaustauschprojekte mit Osteuropa und profilierte das Podewil zum
international anerkannten Zentrum für aktuelle Künste
(1992-2004).
Die
Zusammenführung von MD und BKV ist
die einzige Chance, trotz erheblicher Mittelkürzungen
und Einsparungen (ca. 1 Mio. € in den
vergangenen
drei Jahren), das umfassende Leistungsangebot
beider Einrichtungen aufrechtzuerhalten.
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Die BKV ist Träger von
rechtlich unselbständigen Projekten und veranstaltet Festivals
festival for art and digital culture transmediale
TanzWerkstatt
Berlin – Internationales Tanzfest Berlin: Tanz im August
(gemeinsam mit dem HAU)
MOVE
BERLIM - Festival des zeitgenössischen brasilianischen Tanzes
2003/2005
Die BKV
unterstützt Projektentwicklungen (Auswahl)
Homeless Berlin – Textportraits
von Milovan Markovic, Ausstellung im öffentlichen Raum
Berlin Alexanderplatz – Urban
Art Stories / Ein Projekt der Städte Kopenhagen, Malmö,
Berlin
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Seit
ihrer Gründung 1991 firmiert die BKV für diverse Projekte,
Festivals und Spielstätten als Träger
und/oder Veranstalter und entwickelte in
knapp 15 Jahren weit reichende
Kompetenzen auf diesem Feld. Die Gesellschaft versteht sich in erster
Linie als professioneller
Dienstleister
für administrative, finanzielle, rechtliche, technische und
organisatorische Belange kultureller Projekte und Initiativen.
Betriebswirtschaftlich fundiert, werden die Projekte von der
Budgetplanung über die Finanzbuchhaltung bis hin zum
Projekt-, Finanz- und Liquiditätscontrolling gesteuert. Hierbei
finden die vielfältigen und anspruchsvollen Regelungen im
Zuwendungsrecht von Projekten, die mit öffentlichen und
Drittmitteln finanziert werden, genaue Berücksichtigung.
So
hat die BKV rechtlich
unselbständige Kulturbetriebe, deren Angebot oder Standort
erhalten werden sollten, übernommen
und erfolgreich weitergeführt
(Tanzwerkstatt Berlin, internationales medienkunstfestival
transmediale, DIE SCHAUBUDE. Puppentheater Berlin). Mitunter war die
Trägerschaft zeitlich begrenzt, wie beim Theater am Halleschen
Ufer, das 2003 an die Hebbeltheater GmbH überging.
Die
Gesellschaft ist auch verantwortlich
für den Spielbetrieb im Podewils’schen Palais.
Von 1992 bis 2004 arbeitete hier das Podewil – Zentrum für
aktuelle Künste. Im April 2005 übernahm der rechtlich
selbständige TESLA-berlin e.V. - mediale performance, musik,
klang- und medienkunst im Auftrag der BKV den Spielbetrieb. Der BKV
obliegt zudem das Gebäudemanagement
für das Podewils’sche Palais
(einschließlich der Gastronomie). Außer der BKV und
Projekten unter ihrer Trägerschaft haben eine Reihe weiterer
Einrichtungen und Initiativen hier ihren Sitz:
Museumspädagogischer Dienst Berlin (MD), Initiative Neue Musik
Berlin e.V. (INM), Kammerensemble Neue Musik Berlin (KNM), Theater der
Zeit, Zentrum für zeitgenössischen Tanz Berlin (ZTB).
Im Auftrag des Landes Berlin oder des Bundes koordiniert und organisiert die
BKV internationale
Kulturaustauschprojekte
mit Berliner und internationalen Partnern, z.B. 2002 für das
Auswärtige Amt die bundesweiten Kroatischen Kulturwochen. Im
Rahmen des Internationalen Kulturaustauschs hat die BKV bisher mit rund
200 Veranstaltern und 300 Künstlern und Ensembles
zusammengearbeitet.
Das Management für kleinere
Projekte, singuläre Festivals oder einmalig öffentlich
geförderte Initiativen wird abhängig von den
jeweiligen Erfordernissen und Bedürfnissen ausgestaltet.
BKV-Trägerschaft
Was bedeutet „Trägerschaft“?
- Kurz gefasst beinhaltet die Übernahme einer
Trägerschaft die gesamte Haftung in rechtlicher und finanzieller
Hinsicht (s.u.) für ein Projekt bzw. eine rechtlich
selbständige oder unselbständige Einrichtung.
- Die Übernahme von Trägerschaften für
Projekte und Einrichtungen ist besonders bei hochkomplexen Projekten
sinnvoll, die ein ausgereiftes System an Organisation,
betriebswirtschaftlichem Wissen und spezifischen kulturpolitischen
Kenntnissen erfordern. Aber auch Zuwendungen, die eine einzelne Person
für eine vorgesehene Idee erhält, können über die
BKV als Träger umgesetzt werden.
- Infolge der Trägerschaft geht die Haftung von
der jeweiligen Person/Einrichtung, der öffentliche Mittel
zugesprochen wurden (z.B. Anträge auf Mittelzuwendung beim
Hauptstadtkulturfonds, bei der Senatsverwaltung für Wissenschaft,
Forschung und Kultur, Berlin, bei der Kulturstiftung des Bundes u.a.)
vollständig auf die BKV über.
Was verbirgt sich im Einzelnen hinter diesen Leistungen?
- BKV als rechtlicher Träger
- Administrative Bearbeitung der Zuwendungen und
Sponsormittel
- Gestaltung und Abschluss der Mitarbeiter-,
Künstler-, Kooperations- und Sponsoringverträge
- Abwicklung des Zahlungsverkehrs
- Finanzbuchhaltung
- Projekt-, Finanz- und Liquiditätscontrolling
- Aufbereitung der Belege für den
Verwendungsnachweis
- Abrechnung und Nachweisführung gegenüber
dem Zuwendungsgeber
BKV als
Veranstalter
Gewährleistung des rechtmäßigen Ablaufs von
Veranstaltungen, vorrangig im Hinblick auf folgende Rechtsbestimmungen:
- Veranstalter-Haftplicht
- Arbeitgeber-Haftpflicht
- Versammlungsstättenverordnung
- Urheberrecht
- Medienrecht
- GEMA
- KSK
- Steuergesetze und Abgabenordnung
Die BKV bietet neben
der einfachen
Trägerschaft und der Übernahme der Veranstalterfunktion auch
folgende Leistungen für Projekte (einzeln oder im Paket):
- Mittelakquise / Sponsoring
- Projektkoordination
- Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
- Technische Leitung
Mittelakquise
/ Sponsoring
- Administrative Vorbereitung von
Förderanträgen (Kulturstifung des Bundes,
DKLB-Stiftung, Schering-Stiftung etc.) sowie deren Budgetierung
- Beratung bei der Erarbeitung von
Sponsoringstrategien und bei der Umsetzung der Sponsor-Akquise
Projektkoordination
- Erarbeitung detaillierter Ablaufpläne und
Abstimmung mit dem Veranstalter
- Planung und Koordination aller organisatorischen
Abläufe während der Vorbereitung und Durchführung der
Veranstaltung
- Vorbereitung der Verträge mit den
Künstlern und Künstlergruppen
- Vorbereitung von Einzelkostenplänen, Kontrolle
der Einhaltung der abgestimmten Einzelprojektbudgets
- Überwachung des Gesamtbudgets, Koordination
des Auftrags- und Rechnungswesens
- Planung des Einsatzes von Hilfskräften und
Koordination der Einarbeitung
der Hilfskräfte in organisatorische Abläufe
- Nachbereitung des Projektes, Begleitung der
Abrechnung bis zum Verwendungsnachweis
Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit
- Planung, Einholen von Entwürfen und Auswahl
des Corporate Design
- Erarbeitung der Marketing-Strategie und Konzept der
Pressearbeit
- Erstellen von Texten und Redaktion für
sämtliche Druckerzeugnisse (z.B. Programmhefte, Kataloge, Plakate,
Abendprogramme) und die Website
- Aufbau eines Presseverteilers und Kontaktpflege zu
Journalisten
- Organisation von Pressekonferenzen, Fotoproben
u.ä.
- Mailings (Pressemitteilungen, Newsletter
u.ä.), Pressemappen
- Medienbeobachtung, Pressespiegel
- Kompensationsgeschäfte, Medienpartnerschaften,
Mediaplanung
- Vertriebsorganisation und -kontrolle aller
Drucksachen
- Kostenplanung und -kontrolle für die
Öffentlichkeitsarbeit
- Außenkennung der Veranstaltungsorte und
Leitsysteme im Gebäude
- regelmäßige Berichterstattung und
abschließender Sachbericht über die Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit
Technische
Leitung
- Planung der technischen Abläufe (Vorbereitung,
Aufbau, Durchführung, Abbau) für alle Veranstaltungen im
Rahmen eines Projektes
- Besorgung aller benötigten technischen
Gerätschaften in Abstimmung und Zusammenarbeit mit den technischen
Verantwortlichen der jeweiligen Veranstaltungsorte
- Zusammenstellung des technischen Teams entsprechend
der erforderlichen Qualifikationen
- Planung und Überwachung des Einsatzes des
technischen Personals
- Einholung aller notwendigen behördlichen
Genehmigungen
- Meldung des Versicherungsbedarfs an den Veranstalter
- Durchsetzung der gesetzlichen
Sicherheitsvorschriften für öffentliche Veranstaltungen nach
der Versammlungsstätten-Verordnung
- Gewährleistung der technisch einwandfreien
Durchführung der Veranstaltungen
- Kontrolle des vom Veranstalter vorgegebenen Budgets
für Sach- und Personalausgaben der Technik
- regelmäßige Berichterstattung und
abschließender Sachbericht über die technische
Durchführung
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